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Wir über uns 

 

 

 

So gings los:

Am 01.12.2010 wurde unser Verein als gemeinnütziger e.V. gegründet. Nachdem wir einige Projektwochen mit einem Kajak-Angebot in Eigenregie durchgeführt hatten, wurde deutlich, dass der Kajak-Sport gerade für Kinder mit sozial emotionalem Förderbedarf enorme Entwicklungschancen beinhaltet.

Allerdings mussten wir auch feststellen, dass die Oranisation dieser Angebote mit geliehenem Material immer mit  sehr viel Aufwand verbunden war. Außerdem war es uns wichtig ein kontinuierliches Angebot machen zu können, das in unserem Schulleben einen verlässlichen Platz einnimmt.

Eine Realisierung dieser Idee im Rahmen schulischer Möglichkeiten war leider unmöglich. Uns blieb somit keine andere Wahl, als selber aktiv zu werden. Eine Entscheidung, die wir nie bereut haben.

 

 

Warum "Kehrwasser"?

Der Begriff Kehrwasser bezeichnet im Wildwasser-Sport die Bereiche, in denen sich die Strömung aufgrund eines Hindernisses umkehrt, etwas hinter einem Felsen oder im Innenbereich einer Kurve. Für Wildwasser-Fahrer sind dies die "sicheren" Zonen, in denen man sich, auch bei extremer Strömung, stabil und entspannt aufhält. 

Diesem Bild konnte wir vor dem Hintergrund unserer besonderen pädagogischen Zielsetzung sehr viel abgewinnen.

 

 

Warum ausgerechnet Kanu?

In der Region gibt es zahlreiche Möglichkeiten Kanu-Sport auf natürlichen Gewässern auszuüben. So ist die Wurm bei entsprechendem Wasserstand und die Rur ganzjährig fahrbar. Für Anfänger-Kurse und Technik-Training bei dem stehendes Waser benötigt wird, bietet der Brachelener See ideale Bedingungen.

Diese drei Gewässer decken unseren Bedarf fast vollständig ab. In den ganz seltenen Fällen, in denen wir stärkere Strömungen benötigen, können wir auf die Erft bzw. obere Flussabschnitte der Rur zurückgreifen.

Im Rahmen unserer pädagogischen Arbeit können folgende Ziele in besonders günstiger Weise verfolgt werden: 

  1. Aufbau von Selbstbewusstsein / Umgang mit Ängsten
  2. Erweiterung der Kompetenzen im Bereich Teamfähigkeit
  3. Alltagsrealität wird ausgeblendet (bei traumatisierten Kindern oft eine besondere Chance)
  4. Alle Kinder haben die gleichen Vorerfahrungen, nämlich keine.
  5. Die Kinder lassen sich (spielerisch und freiwillig) auf eine Realität ein, in der ihr Handeln weitgehend durch die Umwelt bestimmt wird. Individuelle Eigenbedürfnisse müssen situationsbedingt zurückgestellt werden.
  6. Durch den hohen Aufforderungscharakter entwickeln die Schüler eine enorme Leistungsbereitschaft. Sie gehen an ihre körperliche Leistungsgrenze und erleben sich und ihr Handeln als erfolgreich.

  

Wie sieht das praktisch aus?

Vereinsmitglieder bekommen einmal wöchentlich die Möglichkeit an folgenden Maßnahmen teilzunehmen:

  1. Abnahme des Bronze-Schwimmabzeichens (Voraussetzung zur Teilnahme der weiteren Angebote)
  2. Anfängerkurs auf dem Brachelener Baggersee (in Kooperation mit der Stadt Hückelhoven)
  3. Flussfahrten auf den regionalen Kleinflüssen Rur und Wurm mit gezieltem Training an geeigneten Stellen
  4. Wild-Wasser-Training an geeigneten Stellen der Erft bzw. der Rur im Bereich der Eifel (nur für Fortgeschrittene)

 

 

Wie gehts weiter?

Im Laufe der ersten drei Jahre war der Verein damit befasst, die organistorischen und ausstattungstechnischen Voraussetzung für die oben beschriebenen Maßnahmen zu schaffen. Dies ist weitgehend gelungen.

 

Die inklusive Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit sozial- emotionalem Förderbedarf hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Daher möchten wir unser Angebot so umgestalten, dass  es nicht nur durch Schülerinnen und Schülern an Förderschulen, sondern auch in Rahmen inklusiver Beschulung zum Tragen kommt.

 

Es gibt bereits viele Ideen. Sobald wir ein tragfähiges Konzept verabschiedet haben, werden wir dieses hier präsentieren. Da eine solche Umstrukturierung mit vielen organisatorischen Aufgaben einher geht (Mitgliederversammlungen, Satzungsänderungen, ...) rechnen wir im Oktober 2015 mit der Fertigstellung. Bis dahin arbeitet der Verein im gewohnten Rahmen.